Dogo Canario

Charakter, Pflege und Haltung des kraftvollen Beschützers

Habt ihr schon von der imposanten Hunderasse gehört, die ursprünglich von den Kanarischen Inseln stammt? Der Dogo Canario, auch bekannt als kanarische Dogge, ist nicht nur ein kraftvoller Wächter, sondern auch ein treuer Familienhund. Er bindet sich eng an „seine“ Menschen und beeindruckt durch sein starkes Auftreten. Hier erfahrt ihr alles über Aussehen, Wesen, Pflege und die besonderen Anforderungen dieser außergewöhnlichen Rasse!

Inhaltsverzeichnis

Aussehen

Der Dogo Canario beeindruckt mit seiner muskulösen Statur und seinem eleganten Gang, ähnlich wie eine Dogge. Sein Körperbau strahlt Stärke und Selbstbewusstsein aus.

  • Schulterhöhe: 55–66 cm (Rüden meist größer und kräftiger als Hündinnen).
  • Gewicht: 45–65 kg – ein robuster und kraftvoller Hund.
  • Kopf: Ein breiter, massiver Kopf, der perfekt zum gut proportionierten Körperbau passt.

Mit diesem Erscheinungsbild zieht er überall die Aufmerksamkeit auf sich!

Dogo Canario

Fell und Färbung

Das kurze, glatte Fell des Dogo Canario ist nicht nur pflegeleicht, sondern auch optisch ein Highlight:

  • Farben: Verschiedene Falbtöne, oft kombiniert mit einer markanten schwarzen Maske.
  • Gestromtes Fell: Verleiht dem Hund ein auffälliges und einzigartiges Muster.
  • Pflege: Gelegentliches Bürsten reicht aus, da das Fell von Natur aus wenig Pflegeaufwand benötigt.

Die schwarze Maske ist ein typisches Merkmal der Rasse, das jedoch bei helleren Fellfarben nicht immer so deutlich sichtbar ist.

Besondere körperliche Merkmale  

Der Dogo Canario hat deutliche Größenunterschiede zwischen Rüden. Während Rüden eine Widerristhöhe von 60 bis 66 cm erreichen, sind Hündinnen mit 56 bis 62 cm etwas kleiner. Seine schwarzen Maske ist eines der typischen Merkmale, hebt sich jedoch bei helleren Farbschlägen nicht immer hervor. Die muskulöse Statur und die eleganten Bewegungen verleihen ihm eine unverwechselbare Präsenz.

Steckbrief Dogo Canario

  • Rasse: Dogo Canario
  • Herkunft: Spanien (Kanarische Inseln)
  • Widerristhöhe: Rüden: 61–66 cm; Hündinnen: 57–62 cm
  • Gewicht: Rüden: 45–57 kg; Hündinnen: 40–50 kg
  • Lebenserwartung: 9–12 Jahre
  • Fell & Farbe: Kurz, rau, flach anliegend, ohne Unterwolle (kann an Nacken und Oberschenkeln vorkommen). Farben: Brindle in allen Schattierungen, sandfarben, schwarz. Weiße Abzeichen nur minimal an Brust, Hals, Pfoten akzeptabel. Immer mit schwarzer Maske, die nicht über die Augen hinausgeht.
  • Charakterzüge: Selbstbewusst, ausgeglichen, wachsam, loyal, aufmerksam, familienorientiert, zurückhaltend gegenüber Fremden

Rassenstandard nach FCI

  • Sektion: 2.1 – Molossoide, Mastiff-Typ
  • Standard Nr.: 346
  • Datum der endgültigen Anerkennung der Rasse durch die FCI: 2011
  • Offizielle Originalsprache: Spanisch
  • Datum der Publikation des gültigen offiziellen Standards: 23.09.2023
  • Status der Rasse: Endgültig anerkannt
  • Ursprungsland der Rasse: Spanien
  • Arbeitsprüfung: Keine Arbeitsprüfung erforderlich

Allgemeine Merkmale

  • Größe: Mittelgroßer Molosser mit rechteckigem Körperprofil.
  • Proportionen:
    • Körper länger als Widerristhöhe, ausgeprägter bei Hündinnen.
    • Verhältnis Schädel zu Fang: 60:40.
    • Schädelbreite: 3/5 der Gesamtlänge des Kopfes.

Verhalten und Temperament

  • Charakter: Selbstbewusst, ausgeglichen, wachsam, loyal gegenüber der Familie, zurückhaltend gegenüber Fremden.
  • Nutzung: Hervorragend als Wachhund, traditionell auch für die Viehhütung.

Kopf

  • Form: Massiv, brachyzephal, leicht kubisch.
  • Augen: Mittelgroß, mandelförmig, mit dunklen bis mittelbraunen Farbtönen.
  • Ohren: Mittelgroß, fallen natürlich herab; in Ländern, wo das Kupieren erlaubt ist, stehen sie aufrecht.

Körperbau

  • Hals: Kürzer als der Kopf, stark und muskulös mit leichtem Wamme.
  • Brust: Tief, bis mindestens zu den Ellenbogen, gut entwickelte Brustmuskulatur.
  • Rückenlinie: Leicht ansteigend von den Schultern zur Kruppe.

Fell

  • Beschaffenheit: Kurz, rau, ohne Unterwolle (gelegentlich am Nacken und den Oberschenkeln vorhanden).
  • Farbe: Brindle in allen Schattierungen, sandfarben, schwarz, mit minimalen weißen Abzeichen.

Größe und Gewicht

  • Widerristhöhe:
    • Rüden: 61–66 cm.
    • Hündinnen: 57–62 cm.
  • Gewicht:
    • Rüden: 45–57 kg.
    • Hündinnen: 40–50 kg.

Bewegungsablauf

  • Gangwerk: Agil und geschmeidig, mit einer langen Schrittweite.

Fehler und Disqualifikationen

  • Fehler: Leichte Kieferabweichungen, übermäßige Faltenbildung im Kopfbereich.
  • Disqualifikationen: Aggressives oder extrem scheues Verhalten, blaue Augen, fehlende Pigmentierung der Nase, übermäßige weiße Abzeichen (über 20 %).

Wesen und Charakter

Eine Begegnung mit einem Dogo Canario hinterlässt bleibenden Eindruck – und das nicht nur wegen seiner beeindruckenden Größe. Diese Rasse zeichnet sich durch einen selbstbewussten, ruhigen Charakter aus, ähnlich wie bei den historischen Doggen, und verfügt über außergewöhnlich starke Nerven. Trotz seines ausgeprägten Schutztriebs bewahrt er eine bemerkenswerte Gelassenheit.

Mit seiner Familie zeigt sich der Dogo Canario von seiner besten Seite: Er ist gutmütig, kinderlieb und sozial eingestellt. Fremden begegnet er eher zurückhaltend, jedoch ohne Angst. Diese Mischung aus Besonnenheit und Mut macht ihn zu einem zuverlässigen und furchtlosen Wächter. Seine tiefe Loyalität und die starke emotionale Bindung zu seinen Menschen zeichnen ihn besonders aus.

Allerdings ist der Dogo Canario kein Hund für jedermann. Sein starker Charakter verlangt nach einer konsequenten Erziehung und einer klaren Führung, damit er sein volles Potenzial als treuer Begleiter entfalten kann.

Eignet sich der Dogo Canario als Familienhund?

Sucht ihr einen Familienhund? Der Dogo Canario könnte gut zu euch passen, wenn ihr bereit seid, Zeit und Geduld in seine Erziehung zu investieren. Diese Rasse ist ideal für erfahrene Hundehalter, die einen gutmütigen, kinderfreundlichen Begleiter suchen. Besonders im Umgang mit Kindern zeigt er sich sanft und geduldig, was ihn zu einem hervorragenden Familienmitglied macht.

Allerdings zeigt er sich Fremden gegenüber oft zurückhaltend. Eine frühzeitige Sozialisation in den ersten Wochen seines Lebens ist daher unerlässlich, um Dominanzprobleme zu vermeiden – besonders im Umgang mit gleichgeschlechtlichen Hunden. Mit klaren Regeln, einer liebevollen, aber konsequenten Führung und ausreichend Bewegung wird der Dogo Canario schnell zu einem treuen und verlässlichen Familienmitglied.

Ist der Dogo Canario anfängertauglich?

Für unerfahrene Hundebesitzer ist ein Dogo Canario Rüde weniger geeignet. Sein starker Schutztrieb und die Notwendigkeit einer konsequenten Erziehung machen ihn zu einer anspruchsvollen Rasse. Dennoch ist es mit professioneller Unterstützung und viel Engagement möglich, auch als Anfänger mit einem Dogo Canario erfolgreich zu sein.

Wichtig ist, von Anfang an klare Strukturen zu schaffen. Unsicherheiten bei der Erziehung sollten durch gezieltes Training und eine kompetente Beratung ausgeglichen werden. Mit der richtigen Einstellung und Unterstützung kann der Dogo Canario auch für Neulinge ein beeindruckender und treuer Begleiter werden.

Haltung und Lebensraum

Der Dogo Canario ist ein Hund, der Platz und Bewegung liebt. Ein großes Haus mit einem eingezäunten Garten ist ideal für diesen kraftvollen und aktiven Vierbeiner. Kleine Wohnungen sind weniger geeignet, da er hier seinen Bewegungsdrang und seine natürliche Energie nicht ausleben kann. Besonders wohl fühlt er sich in ländlichen Gegenden, wo er mehr Freiraum hat.

Trotz seiner Unabhängigkeit ist die Nähe zu euch für den Dogo Canario sehr wichtig. Er genießt gemeinsame Aktivitäten und möchte sich als Teil der Familie fühlen. Regelmäßige Spaziergänge, sportliche Herausforderungen und ein sicherer Rückzugsort, an dem er entspannen kann, sorgen dafür, dass er glücklich und ausgeglichen bleibt.

Aktivität des Dogo Canarios

Der Dogo Canario hat einen starken Bewegungsdrang und benötigt viel körperliche und geistige Auslastung. Tägliche Spaziergänge sind ein guter Anfang, reichen jedoch nicht aus, um ihn vollständig zu fordern.

Für diese intelligente Rasse eignen sich:

  • Intelligenzspiele und Denkaufgaben, um seinen Geist zu fördern.
  • Trainingseinheiten, die Gehorsam und Konzentration verlangen.
  • Hundesport wie Agility, Gewichtziehen oder andere sportliche Herausforderungen.

Solche Aktivitäten fördern seine körperliche Fitness und mentale Ausgeglichenheit. Wenn ihr ihm diese Möglichkeiten bietet, wird der Dogo Canario zu einem energiegeladenen, aber entspannten Begleiter, der euch mit seiner Loyalität und Spielfreude begeistert.

Aktivitätslevel

Stark

Empfohlene Gassi-Runde

Hunderasse Icon Empfohlene Gassi Runde

5 - 7 Kilometer

Tägliche Aktivität (Minuten)

Hunderasse Icon Tägliche Aktivität Minuten

90 - 120 Minuten

Pflege

Die Pflege eines Dogo Canario ist relativ einfach und unkompliziert. Sein kurzes Fell benötigt lediglich regelmäßige Bürsteneinheiten, um lose Haare zu entfernen und die Haut gesund zu halten. Dabei ist es auch wichtig, die Krallen regelmäßig zu kontrollieren und bei Bedarf zu kürzen, um Verletzungen vorzubeugen. Da kurzhaarige Hunde wie der Dogo Canario empfindlich auf Umweltreize reagieren können, solltet ihr zudem auf seine Haut achten. Eine gute Pflege trägt nicht nur zur Gesundheit bei, sondern bewahrt auch sein markantes Erscheinungsbild.

Dogo Canario

Fellpflege

Die Fellpflege des Dogo Canario ist minimal und zeitsparend. Einmal wöchentliches Bürsten mit einem Gummistriegel oder einer weichen Bürste reicht vollkommen aus. Diese Routine entfernt Schmutz und abgestorbene Haare und regt die Durchblutung an, was das Fell glänzend und gesund hält.

Zusätzlich könnt ihr ein feuchtes Tuch verwenden, um das Fell aufzufrischen und den natürlichen Glanz zu fördern. Diese einfache Pflegeprozedur stärkt gleichzeitig die Bindung zwischen euch und eurem Hund – denn der Dogo Canario genießt die Aufmerksamkeit, die er dabei bekommt.

Ernährung

Die richtige Ernährung spielt eine entscheidende Rolle für die Gesundheit und Fitness des Dogo Canario. Als muskulöse und aktive Rasse benötigt er hochwertiges Futter mit einem hohen Fleischanteil, das ihn mit ausreichend Energie und Nährstoffen versorgt.

  • Hochwertiges Trocken- oder Nassfutter mit hohem Fleischanteil ist ideal.
  • Für Fans des Barfens: Eine professionelle Beratung ist erforderlich, um eine ausgewogene Ernährung sicherzustellen.
  • Ergänzungsfuttermittel wie Glucosamin und Chondroitin können hilfreich sein, um Gelenkproblemen vorzubeugen, die bei großen Hunderassen häufiger auftreten.

Achtet darauf, die Futtermenge an seine Aktivität und sein Alter anzupassen, um Übergewicht zu vermeiden. Mit der richtigen Ernährung bleibt der Dogo Canario gesund, aktiv und lebensfroh.

Futterempfehlung

Tägliche Futtermenge

600 - 800 Gramm

Hunderasse Icon Futtermenge

Kosten pro Tag

4 € - 6 €

Hunderasse Icon Kosten pro Tag

Monatliche Kosten

120 € - 180 €

Hunderasse Icon Monatliche Kosten

Erziehung und Training

Der Dogo Canario ist eine intelligente und selbstbewusste Rasse, die eine konsequente, aber einfühlsame Erziehung benötigt. Bereits im Welpenalter ist eine umfassende Sozialisierung unerlässlich, damit er sich problemlos in sein Umfeld integriert. Sein natürlicher Schutztrieb sollte von Anfang an kontrolliert und in die richtigen Bahnen gelenkt werden, um ein harmonisches Zusammenleben zu ermöglichen.

Am besten funktioniert die Erziehung mit positiver Verstärkung: Lob, Belohnungen und abwechslungsreiche Trainingseinheiten fördern seine Lernbereitschaft und stärken die Bindung zwischen euch und eurem Hund. Mit Geduld und Klarheit wird der Dogo Canario zu einem zuverlässigen Begleiter, der sich gut in den Alltag integrieren lässt.

Erziehung der Welpen

Welpen des Dogo Canario sind von Natur aus neugierig und lernwillig, was die Erziehung in den ersten Monaten erleichtert. Ihr solltet von Beginn an darauf achten, sie an verschiedene Umweltreize, Menschen und Situationen zu gewöhnen. Diese frühe Sozialisierung legt die Basis für einen sicheren und ausgeglichenen Hund.

Eine der wichtigsten Aufgaben in der Welpenerziehung ist die Gewöhnung an körperliche Zurückhaltung. Der Dogo Canario kann später aufgrund seiner Größe und Stärke dominant wirken, daher ist es wichtig, dass er früh lernt, Ruhe zu bewahren und auf euch zu hören. Mit Geduld, Konsequenz und einer klaren Führung schafft ihr eine solide Basis für ein entspanntes und konfliktfreies Zusammenleben.

Dogo Canario

Training des Hundes

Das Training des Dogo Canario sollte sowohl körperliche als auch geistige Herausforderungen beinhalten. Diese Rasse benötigt mehr als nur Grundgehorsam – auch ihr Schutztrieb muss kontrolliert und gezielt gefördert werden.

Mit abwechslungsreichen Spielen, Belohnungssystemen und klaren Kommandos könnt ihr sein Verhalten positiv beeinflussen. Gleichzeitig sollte das Training strukturiert und auf die individuellen Bedürfnisse eures Hundes abgestimmt sein. Dies stärkt nicht nur seinen Gehorsam, sondern sorgt auch dafür, dass er ausgeglichen und zufrieden bleibt.

Regelmäßige Übungseinheiten mit Bewegung, Denkaufgaben und einer liebevollen, aber klaren Führung machen ihn zu einem loyalen und gut erzogenen Hund, der euch im Alltag viel Freude bereiten wird.

Gesundheit

Der Dogo Canario gehört zu den robusteren Hunderassen, zeigt aber – wie alle Hunde – typische gesundheitliche Anforderungen, die beachtet werden müssen. Besonders wichtig ist die Zahnpflege, da diese Rasse anfällig für Zahnstein ist. Regelmäßige Kontrolltermine beim Tierarzt sind unerlässlich, um seinen Gesundheitszustand zu überwachen. Mit einer Lebensdauer von 9 bis 11 Jahren ist der Dogo Canario ein treuer Begleiter. Durch die richtige Vorsorge, gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung bleibt er fit und vital.

Wie viele große Hunderassen kann der Dogo Canario an bestimmten genetischen Erkrankungen leiden:

  • Hüftdysplasie (HD): Eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks, die zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führen kann.
  • Ellbogendysplasie (ED): Eine Wachstumsstörung, die ebenfalls zu Gelenkproblemen und Lahmheit führen kann.
  • Magendrehung: Durch seine Größe und den tiefen Brustkorb besteht ein erhöhtes Risiko. Mehrere kleinere Mahlzeiten statt einer großen helfen, dieses Risiko zu verringern.

Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen sind essenziell, um diese Risiken frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Verantwortungsvolle Zuchtpraktiken tragen außerdem dazu bei, solche gesundheitlichen Probleme zu minimieren.

Neben den genetischen Erkrankungen gibt es einige weitere gesundheitliche Herausforderungen, die beim Dogo Canario auftreten können:

  • Allergien: Häufig ausgelöst durch Umweltreize wie Pollen oder Milben. Symptome können Juckreiz, Hautirritationen oder Fellverlust sein.
  • Hautprobleme: Kurzhaarige Hunde wie der Dogo Canario reagieren empfindlich auf Umweltreize, wodurch Hautreizungen oder Trockenheit auftreten können.
  • Zahngesundheit: Zahnstein und Zahnfleischentzündungen treten bei dieser Rasse häufiger auf, weshalb regelmäßige Zahnpflege wichtig ist.

Achtet darauf, Veränderungen im Verhalten, an der Haut oder im Fell rechtzeitig wahrzunehmen, um schnell reagieren zu können.

Bei großen Hunderassen wie dem Dogo Canario sind regelmäßige Untersuchungen essenziell, um gesundheitliche Probleme frühzeitig zu erkennen:

  • Hüft- und Ellbogenuntersuchungen: Diese helfen, Gelenkprobleme frühzeitig zu diagnostizieren und zu behandeln.
  • Zahnpflege-Kontrollen: Zahngesundheit ist entscheidend, um Entzündungen oder Zahnverlust vorzubeugen.
  • Vorsorge gegen Magendrehungen: Besprecht mit eurem Tierarzt geeignete Maßnahmen, wie die richtige Fütterung und Ruhephasen nach dem Fressen.

Eine enge Zusammenarbeit mit eurem Tierarzt sichert die langfristige Lebensqualität eures Hundes und unterstützt ein aktives, gesundes Leben.

Die Behandlung dieser Erbkrankheiten führt zu hohen Tierarztkosten. So kann die Behandlung von Hüftdysplasie mehrere Hundert bis hinzu über Tausend euro kosten. Um finanzielle Probleme zu vermeiden, schützen sich viele Hundehalter mit OP – sowie Krankenversicherungen für ihren Hund.

  • Umfassender Schutz: deckt sowohl Routineuntersuchungen als auch Notfälle, Operationen und spezialisierte Behandlungen ab.
  • Mehr Entscheidungsfreiheit: Mit einer Versicherung könnt ihr die beste medizinische Versorgung für euren Hund wählen, ohne euch um die Kosten sorgen zu müssen
  • Präventive Maßnahmen: Einige Versicherungen übernehmen auch Kosten für vorbeugende Behandlungen wie Impfungen oder Wurmkuren.
  • Flexible Optionen: Es gibt verschiedene Tarife und Leistungspakete, die an Ihre individuellen Bedürfnisse und Ihr Budget angepasst werden können

Damit ihr nicht in versteckte Kostenfallen tappt, haben wir die besten Angebote für Haustierversicherungen für euch verglichen.

Eine Versicherung gibt euch die Gewissheit, dass euer Hund im Krankheitsfall optimal versorgt wird. Sichert euch also euren Seelenfrieden! 

Ist der Dogo Canario eine Qualzucht?

Nein, der Dogo Canario zählt nicht zu den Qualzuchten. Er gilt als ursprüngliche und gesunde Rasse, die frei von den typischen gesundheitlichen Problemen überzüchteter Hunde ist. Ein breiter Genpool und die Einhaltung strenger Zuchtstandards sorgen dafür, dass der Dogo Canario robust und langlebig bleibt. Entscheidend ist jedoch, dass ihr euch bei der Wahl eines Züchters genau informiert und nur auf seriöse Zuchten zurückgreift, um einen gesunden Hund zu gewährleisten.

Vor der Anschaffung

Bevor ihr euch für einen Dogo Canario entscheidet, solltet ihr euch gut vorbereiten und prüfen, ob ihr den Anforderungen dieser beeindruckenden Rasse gerecht werden könnt. Der Dogo Canario benötigt eine konsequente Erziehung, viel Bewegung und eine enge Bindung zu seiner Familie. Ohne diese Voraussetzungen kann er schnell unausgeglichen oder dominant werden.

Neben der Zeit und dem Platz, den ihr ihm bieten müsst, sind auch die langfristigen Kosten ein wichtiger Faktor. Die Ausgaben für hochwertiges Futter, Pflege und Tierarztbesuche können bei einer großen Hunderasse wie dem Dogo Canario durchaus höher ausfallen. Mit einer sorgfältigen Planung sorgt ihr dafür, dass das Zusammenleben für beide Seiten glücklich und harmonisch verläuft.

Dogo Canario

Kosten

Die Anschaffung eines Dogo Canario ist mit erheblichen Kosten verbunden, die über den Kaufpreis hinausgehen.

  • Welpenpreis: Ein Dogo-Canario-Welpe kostet in Deutschland meist zwischen 1.000 und 2.500 Euro. Der Preis hängt von der Zuchtlinie, den Papieren und der Seriosität des Züchters ab.
  • Vorsicht bei günstigen Angeboten: Preise unterhalb dieser Spanne können auf unseriöse Zucht oder illegale Hundevermehrung hindeuten. Solche Welpen sind oft krank oder schlecht sozialisiert.
  • Laufende Kosten: Für eine große Rasse wie den Dogo Canario müsst ihr mit höheren laufenden Ausgaben rechnen:
    • Futter: Hochwertiges Futter kostet ca. 50–100 Euro pro Monat.
    • Pflege und Zubehör: Bürsten, Näpfe, Leinen, Körbchen und anderes Zubehör kommen hinzu.
    • Tierarztkosten: Impfungen, Vorsorgeuntersuchungen und eventuell spezielle Behandlungen machen einen großen Teil der laufenden Kosten aus.

Eine realistische Einschätzung der finanziellen Verpflichtungen hilft euch, langfristig für euren Hund zu sorgen. Ihr solltet zudem Rücklagen für unvorhergesehene Tierarztkosten bilden, um auch in Notfällen gut vorbereitet zu sein.

Geschichte des Dogo Canarios

Die Wurzeln des Dogo Canario, auch bekannt als Perro de Presa Canario, liegen auf den Kanarischen Inseln, insbesondere auf Gran Canaria und Teneriffa. Ursprünglich wurde diese robuste Rasse als Wach-, Schutz- und Hütehund eingesetzt. Der Dogo Canario war über Jahrhunderte ein unverzichtbarer Arbeitshund, der sowohl Vieh beschützte als auch als zuverlässiger Wächter diente.

Im 20. Jahrhundert geriet die Rasse jedoch in Gefahr, nahezu auszusterben. Dank gezielter Zuchtprogramme auf den Kanarischen Inseln wurde der Dogo Canario erfolgreich wiederbelebt und etablierte sich als kraftvolle und vielseitige Hunderasse. Seit 2001 ist der Dogo Canario offiziell von der FCI (Fédération Cynologique Internationale) anerkannt, was seine Bedeutung als eigenständige Rasse unterstreicht.

Zuchtzweck

Hunderasse Icon Zuchtzweck

Wach- und Hütehund

Urpsungsjahr

Hunderasse Icon Ursprungsjahr

15. Jahrhundert

Abstammung

Hunderasse Icon Abstammung

Spanische Dogge, Majorero

Rasseentwicklung und -standardisierung

Der Dogo Canario gehört zur Gruppe der Molosser und beeindruckt durch seine Kraft, Intelligenz und Ausdauer. Seit 2001 ist der Dogo Canario offiziell von der FCI unter der Nummer 346 anerkannt. Trotz der modernen Zuchtstandards hat die Rasse viele ihrer ursprünglichen Eigenschaften bewahrt. Die gezielte Zucht legt großen Wert auf einen breiten Genpool, wodurch die Gefahr von Inzucht reduziert wird.

Züchter weltweit achten darauf, die Gesundheit und das ausgeglichene Wesen dieser beeindruckenden Hunde zu erhalten. Diese Bemühungen stellen sicher, dass der Dogo Canario den Anforderungen des offiziellen Rassestandards entspricht und seine natürliche Robustheit und Charakterstärke beibehält.

Passt der Dogo Canario zu mir?

Der Dogo Canario ist ein treuer und äußerst loyaler Hund, der sich eng an seine Familie bindet. Er sucht eine starke Bezugsperson, die ihm durch klare Führung und konsequente Erziehung Sicherheit gibt. Diese Rasse ist nicht für Anfänger geeignet, da sie ein hohes Maß an Hundeerfahrung und Durchsetzungsvermögen erfordert.

Wenn ihr jedoch bereit seid, ihm ausreichend Zeit, Bewegung und Aufmerksamkeit zu widmen, werdet ihr in ihm einen liebevollen und zuverlässigen Begleiter finden. Besonders aktive Familien mit Hundeerfahrung können vom Dogo Canario profitieren, da er sich gerne an gemeinschaftlichen Aktivitäten beteiligt und stark auf seine Menschen fixiert ist.

Pros und Cons

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Alle Kommentare (2)

Karin
31.07.2022 18:13 Uhr

Wir haben seit beinahe 6 Jahren eine Boxer-Dogo Canario Mix Hündin. Sie ist völlig unkompliziert, Sehr geduldig mit Kindern jeden Alter, läuft perfekt am Fahrrad und beim Joggen mit. Sie ist total verschmust und glaubt immer noch, sie wäre ein Schoßhund. Sie kommt überall mit, auch ins Restaurant. Sie ist zu jeden freundlich, fordert zum Spiel auf und will gestreichelt werden. Aber: sie ist sehr stark! Das macht sich besonders bemerkbar wenn sie an der Leine ist und einem anderen Hund begegnet, den sie nicht mag. Ich muss sie dann an einem Baum oder Zaun anleinen, weil ich sonst von ihr mitgezogen werde. Für uns gibt es alles in allem keinen besseren Hund. Voraussetzung für dieses tolle Wesen ist jedoch, dass eine konsequente und liebevolle Erziehung vom ersten Tag an erfolgen muss. Sozialisierung ist der nächste wichtige Punkte. Überall hin mitnehmen, wo es geht. Viele Kontakte zu Menschen jeden Alters. Sie "erträgt" unser drei kleinen Enkel mit Ruhe und Gelassenheit und zieht sich zurück, wenn es zuviel wird. Wir möchten keinen Hund einer anderen Rasse. Einfach nur toll!

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Frank Klaer
28.07.2022 11:15 Uhr

Sehr gerne, möchte ich den Newsletter erhalten! Ich bin Heilpraktiker für Tiere und ein Hundenarr! Danke, Danke, danke

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