Pudelpointer
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Seid ihr aktiv und sucht einen intelligenten, vielseitigen Hund? Der Pudelpointer ist eine deutsche Hunderasse, die durch die Kreuzung von beiden, Pudeln und Pointern, entstand. Er kombiniert Intelligenz mit einem ausgezeichneten Jagdinstinkt. Ursprünglich für die Jagd gezüchtet, zeigt der Pudelpointer sowohl im Wasser als auch auf dem Land seine Stärken.
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte der Pudelpointer eine Veränderung in seiner Verbreitung und ist heute im Vergleich zu anderen Hunderassen relativ selten, was darauf hinweist, dass nur eine begrenzte Anzahl neuer Welpen zur Welt kommt.
Aussehen
Der Pudelpointer ist ein mittelgroßer bis große Rasse. Er hat einen schönen und sportlichen Körper. Er sieht elegant aus wie ein Pudel und stark wie ein Pointer. Rüden haben eine Schulterhöhe von etwa 45 bis 50 cm. Hündinnen sind etwas kleiner, mit einer Schulterhöhe von etwa 40 bis 45 cm. Ein Pudelpointer wiegt zwischen 20 und 30 kg. Rüden sind meist schwerer als Hündinnen. Der Körper ist muskulös und athletisch. Er hat eine tiefe Brust und einen geraden Rücken. Seine Lenden sind stark. Deshalb eignet sich diese Rasse mit ihrer ausgeglichenen Art gut für schwere Jagdaufgaben. Welpen sind kleiner, wachsen aber schnell.

Fell und Färbung
Das Fell des Pudelpointers ist sehr auffällig. Die Behaarung ist rauhaarig und bietet Schutz gegen Witterungseinflüsse und Verletzungen. Es schützt den Hund und macht ihn gut sichtbar. Er hat ein doppeltes Fell. Es gibt eine dichte, weiche Unterwolle und ein Oberfell. Es ist oft wellig oder lockig. Es kann auch glatt oder filzig sein. Das Oberfell ist hart und glänzend. Die Unterwolle ist weich und dicht. Haare an Lefzen, Brust und Bauch sind typisch. Sie betonen das Aussehen. Pudelpointer haben viele Farben, zum Beispiel:
- Dunkle Farben: Schwarz und Braun sind typisch
- Helle Farben: Gelb kommt vor
- Weiße Abzeichen: Häufig und erlaubt
Es gibt auch verschiedene Schattierungen. Seltene Farben wie Leopard oder Orange gibt es auch, aber seltener. Das Fell ändert sich mit den Jahreszeiten. Im Winter wird die Unterwolle dicker. Die Farben bleiben meist gleich. Sie können nur etwas heller oder dunkler werden.
Besondere körperliche Merkmale
Der Pudelpointer hat markante Merkmale, die ihn als Jagdhund und Begleithund auszeichnen:
- Kopf: Mittelgroß mit deutlichem Stop und gerader oder leicht konkaver Nase
- Augen: Dunkelbraun bis haselnussbraun, mit intelligentem und aufmerksamen Blick
- Ohren: Hängend, leicht wellig, aber nicht bodenlang
- Schwanz: Gerade oder säbelförmig, in Ruhe hängend, bei Arbeit aufrecht getragen
- Hautfalten: Sollten regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden, um Hautprobleme zu vermeiden
Die empfindliche Nase braucht Schutz vor extremem Wetter. Achtet besonders im Winter und bei starker Sonne darauf, um Irritationen zu vermeiden.

Steckbrief Pudelpointer
- Rasse: Pudelpointer
- Herkunft: Deutschland
- Widerristhöhe: Rüden: 60 – 68 cm, Hündinnen: 55 – 63 cm
- Gewicht: Rüden: 25 – 30 kg, Hündinnen: 20 – 25 kg
- Lebenserwartung: 12 – 14 Jahre
- Fell & Farbe: Dichtes, hartes, drahtiges Fell mit guter Unterwolle. Farben: vorwiegend braun, von hell bis dunkel, auch Laubfarben sind erlaubt.
- Charakterzüge: Intelligent, gelehrig, führerbezogen, zuverlässig, ausgeglichen, passionierter Jäger, Familienhund
Rassenstandard nach FCI
Rassennomenklatur
- Gruppe: 7 – Vorstehhunde
- Sektion: 1 – Kontinentale Vorstehhunde
- Standard Nr.: 216
- Datum der endgültigen Anerkennung der Rasse durch die FCI: 1959
- Offizielle Originalsprache: Deutsch
- Datum der Publikation des gültigen offiziellen Standards: 19.06.2018
- Status der Rasse: Endgültig anerkannt
- Ursprungsland der Rasse: Deutschland
- Arbeitsprüfung: Arbeitsprüfung für Vorstehhunde erforderlich
Zusammenfassung
Allgemeines Erscheinungsbild:
- Mittelgroßer bis großer Vorstehhund.
- Kräftiger, muskulöser Körperbau.
- Edler Ausdruck.
Kopf:
- Langgestreckt und edel.
- Schädel leicht gewölbt.
- Fang lang, kräftig und gerade.
Körper:
- Brust tief und breit.
- Rücken gerade und kräftig.
- Lendenpartie muskulös.
Gliedmaßen:
- Gerade und parallel gestellt.
- Gut bemuskelt.
- Pfoten rundlich und geschlossen.
Gangwerk:
- Raumgreifend.
- Ausgeglichen.
- Leichtfüßig.
Haarkleid:
- Dichtes, hartes, drahtiges Haar.
- Mittlere Länge.
- Bart und Augenbrauen ausgeprägt.
Größe:
- Rüden: 60-68 cm Schulterhöhe.
- Hündinnen: 58-63 cm Schulterhöhe.
- Gewicht: 20-30 kg.
Fehler:
- Zu leichter oder zu schwerer Körperbau.
- Übermäßiger Bartwuchs.
- Fehlende Pigmentierung an Nase oder Lefzen.
- Zu weiches oder zu kurzes Fell.
- Fehlerhafte Winkelungen der Gliedmaßen.
Wesen und Charakter
Der Pudelpointer ist ein freundlicher Hund. Seine Leichtführigkeit macht ihn zu einem idealen Jagdbegleiter, da er leicht zu trainieren ist. Er lernt schnell und gerne. Diese Hunderasse zeigt viel Intelligenz. Sie bauen eine starke Bindung zu ihren Familien auf. Sie reagieren gut auf positives Training. Ihre Loyalität und Energie fallen positiv auf. Diese aktiven Hunde lieben die Natur. Sie fühlen sich in der Stadt und auf dem Land wohl. Wie bei vielen Jagdhunderassen ist viel Bewegung und geistige Anregung wichtig.
Ein hoher Energielevel erfordert viel Aktivität. Ohne Beschäftigung wird er unruhig. Der Charakter entwickelt sich von neugierig zu zuverlässig. Pudelpointer sind offen zu Fremden. Sie zeigen eine gesunde Distanz.
Pudelpointer sind geduldig mit Kindern. Gute Sozialisierung ist wichtig. Mit anderen Tieren verstehen sie sich gut. Sensibilität oder Jagdtrieb können unterschiedlich sein. Erziehung und Sozialisierung helfen hier.
Eignet sich der Pudelpointer als Familienhund?
Pudelpointer passen hervorragend in Familien. Als vielseitiger Arbeitshund spielen sie sowohl in der Jagd als auch als treuer Begleiter eine bedeutende Rolle. Sie integrieren sich gut. Sie zeigen sich liebevoll und geduldig mit Kindern. Ihre Bindung zur Familie ist stark.
Pudelpointer sind sozial und spielerisch. Dies macht sie ideal für Familien mit Kindern. Ihr Energielevel ist hoch. Regelmäßige Bewegung ist wichtig. Experten empfehlen Spaziergänge und Spielzeit. Auch gezieltes Training fördert ein gutes Zusammenleben.
Ist der Pudelpointer anfängertauglich?
Pudelpointer eignen sich für Anfänger. Konsequente Erziehung ist wichtig. Sie lernen schnell. Ihr Training ist einfach.
Für Anfänger ist es wichtig, die richtige Führung zu haben. Es wird empfohlen, sich an Vereine zu wenden, um seriöse Züchter zu finden, die sich auf die jagdliche Ausbildung dieser Jagdhunderassen
spezialisiert haben.
Anfänger müssen wissen: Pudelpointer können stur sein. Sie reagieren manchmal sensibel. Geduld und Ruhe helfen. Der Zeitaufwand ist moderat. Regelmäßige Bewegung und geistige Anregung sind nötig. Welpenschulen und Online-Ratgeber unterstützen Anfänger.
Haltung und Lebensraum
Pudelpointer passen sich gut an. Sie leben gern in einem Haus mit Garten. Auch eine Stadtwohnung ist möglich. Wichtig ist regelmäßiger Zugang zu Freiflächen.
Der Pudelpointer zeigt sich sowohl im Feld als auch im Wald und Wasser als geschickter Begleiter für Jäger. Zudem ist er für verschiedene Jagdarten geeignet, die sich in diesen unterschiedlichen Umgebungen abspielen.
Sie mögen mildes Klima. Sie passen sich an verschiedene Wetterbedingungen an. Der Lebensraum braucht Platz für Bewegung. Die Nähe zur Familie ist wichtig. Pudelpointer sollten nicht lange allein sein. In Wohnungen helfen Ausflüge in Parks. Diese stillen ihren Bewegungsdrang.
Aktivität des Pudelpointers
Der Pudelpointer braucht viel Bewegung. Mindestens 1-2 Stunden täglich sind wichtig. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Bewegungsdrang zu stillen:
- Spaziergänge in der Natur sind ideal
- Laufen und Schwimmen lasten den Hund aus
- Apportieren macht ihm besonders viel Spaß
Die Leistungsfähigkeit des Pudelpointers zeigt sich in seiner Vielseitigkeit und hohen Vitalität, die ihn für verschiedenste Aktivitäten geeignet macht.
Agility und Obedience passen gut zu dieser Rasse. Zusätzlich fördern diese Aktivitäten die Intelligenz der Hunde:
- Suchspiele fordern die Nase heraus
- Trainingsübungen stärken die Bindung
Welpen sind neugierig. Erwachsene Hunde haben viel Energie. Ältere Hunde werden ruhiger. Sie brauchen trotzdem regelmäßige Bewegung.
Aktivitätslevel

Stark
Empfohlene Gassi-Runde

10 -15 Kilometer
Tägliche Aktivität (Minuten)

120 - 180 Minuten
Pflege
Die Pflege des Pudelpointers ist wichtig für seine Gesundheit und sein Wohlbefinden. Regelmäßige Kontrollen helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Besonders wichtig sind:
- Zahnpflege: Tägliches Zähneputzen verhindert Zahnstein und Entzündungen.
- Ohrenreinigung: Einmal pro Woche kontrollieren und bei Bedarf reinigen, um Infektionen zu vermeiden.
- Krallenschneiden: Alle vier bis sechs Wochen kürzen, damit der Hund sich nicht verletzt.

Fellpflege
Das dichte Fell des Pudelpointers braucht regelmäßige Pflege, um gesund zu bleiben. Seine Behaarung ist rauhaarig und zeichnet sich durch Härte und Dichte aus, was sowohl Schutz gegen Witterungseinflüsse als auch Verletzungen bietet:
- Bürsten: Zwei- bis dreimal pro Woche, um lose Haare zu entfernen.
- Baden: Nur alle zwei bis drei Monate oder wenn der Hund stark verschmutzt ist.
- Trimmen: Ein Hundefriseur kann das Fell zweimal im Jahr in Form bringen.
Ernährung
Der Pudelpointer hat einen hohen Energiebedarf und benötigt eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Proteinen und Kohlenhydraten. Die Futtermenge hängt von Alter, Gewicht und Aktivität ab.
- Welpen: Besonders nährstoffreiche Nahrung für gesundes Wachstum.
- Erwachsene Hunde: Ausgewogenes Verhältnis von Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten.
Achtet auf mögliche Unverträglichkeiten – manche Jagdhunde reagieren empfindlich auf bestimmte Getreidesorten oder Fleischarten. Ergänzende Omega-3-Fettsäuren unterstützen die Gesundheit von Haut und Gelenken.
Futterempfehlung
Tägliche Futtermenge
300 - 600 Gramm

Kosten pro Tag
2 € - 5 €

Monatliche Kosten
60 € - 150 €

Erziehung und Training
Der Pudelpointer braucht eine konsequente, aber freundliche Erziehung mit klaren Regeln. Besonders wirksam sind:
- Positive Verstärkung – Lob und Belohnungen fördern das Lernen
- Clickertraining – unterstützt die schnelle Verknüpfung neuer Kommandos
- Regelmäßige Übungseinheiten – festigen das Verhalten und steigern das Vertrauen
Wichtige Grundkommandos, die von Anfang an trainiert werden sollten:
- „Sitz“
- „Bleib“
- „Komm“
- „Hier“ für einen sicheren Rückruf
Neben den Grundbefehlen helfen fortgeschrittene Übungen wie Laufen an der Leine und Apportieren, das Selbstvertrauen des Hundes zu stärken und seine natürlichen Fähigkeiten zu nutzen.
Eine frühe Sozialisierung ist essenziell, da der Pudelpointer wachsam ist und seine Umgebung genau beobachtet. Durch gezieltes Training lernt er, wann er reagieren soll und wann Ruhe angebracht ist. Ohne ausreichende körperliche und geistige Beschäftigung kann er Verhaltensprobleme wie übermäßiges Bellen oder Zerstörungsdrang entwickeln.
Erziehung der Welpen
Die ersten Monate sind entscheidend für die Erziehung eines Pudelpointer-Welpen. Wichtige Grundlagen, die früh geübt werden sollten:
- Stubenreinheit – regelmäßige Gassigänge helfen dabei
- Leinenführigkeit – kurze, geduldige Übungseinheiten sind ideal
- Sozialisierung – Kontakt zu Menschen, Hunden und neuen Umgebungen stärkt das Selbstbewusstsein
Welpen lernen am besten durch kurze, abwechslungsreiche Trainingseinheiten. Besonders hilfreich sind:
- Suchspiele mit Leckerlis – wecken die Neugier und fördern die Aufmerksamkeit
- Interaktives Spielzeug – sorgt für geistige Anregung
- Klare Routinen – geben Sicherheit und erleichtern das Lernen

Training des Hundes
Auch im Erwachsenenalter braucht der Pudelpointer regelmäßiges Training. Besonders geeignet sind:
- Hundesportarten wie Agility oder Rettungshundearbeit
- Denkspiele & Puzzles – fördern die Konzentration
- Gehorsamkeitsübungen – für einen zuverlässigen Begleiter
- Suchspiele & Apportieren – nutzen seinen natürlichen Jagdtrieb
Abwechslung hält das Training spannend. Spaziergänge in neuen Gebieten, Herausforderungen im Alltag und regelmäßige Übungen fördern die Bindung zwischen Hund und Halter. Lob und Belohnungen sorgen für positive Lernerlebnisse und machen das Training effektiver.
Gesundheit
Der Pudelpointer zeigt sich oft sehr robust und langlebig. Viele Pudelpointer leben etwa 12 bis 14 Jahre. Bei guter Gesundheit hat er eine hohe Lebenserwartung von etwa 12 bis 15 Jahren. Diese Hunderasse ist bekannt für ihre starke Gesundheit. Trotzdem solltet ihr auf einige Gesundheitsaspekte achten.

Häufige Erbkrankheiten
Pudelpointer gelten als gesunde Hunde. Trotzdem können Pudelpointer bestimmte genetische Krankheiten bekommen. Zu diesen Erkrankungen gehören verschiedene gesundheitliche Probleme:
- Hüftgelenksdysplasie: Eine schmerzhafte Erkrankung der Hüfte.
- Epilepsie: Manche Pudelpointer können an idiopathischer Epilepsie leiden
- Erbliche Augenerkrankungen: Hierzu zählen Progressive Retinaatrophie oder Katarakte.
Züchter führen regelmäßig genetische Tests durch. Diese Tests verringern das Risiko solcher Erkrankungen. Fragt als zukünftige Halter nach den Testergebnissen. So sichert ihr die Gesundheit eures Jagdhunds.
Weitere Erbkrankheiten
Neben genetischen Erkrankungen können Pudelpointer andere Gesundheitsprobleme entwickeln. Äußere Faktoren beeinflussen diese Probleme. Es gibt verschiedene Probleme, auf die ihr achten solltet:
- Hautprobleme: Entstehen durch das dichte Fell der Pudelpointer.
- Pilzinfektionen: Sind eine weitere mögliche Folge des dichten Fells.
- Gelenkprobleme: Entstehen durch starke Belastung beim Sport.
Achtet auf eine ausgewogene Ernährung zur Vermeidung von Übergewicht. Übergewicht führt zu weiteren Gesundheitsrisiken. Ihr solltet auf eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und sorgfältige Fellpflege achten. Diese Maßnahmen minimieren die Risiken. Bei Gesundheitsproblemen konsultiert ihr sofort einen Tierarzt.
Zu empfehlende Untersuchungen
Regelmäßige Untersuchungen sichern die Gesundheit eures Pudelpointers. Jährliche Check-ups beim Tierarzt sind wichtig. Diese Untersuchungen sind empfehlenswert:
- Jährliche Check-ups: Diese beim Tierarzt beinhalten Bluttests und eine körperliche Untersuchung.
- Hüft- und Ellenbogentests: Sind besonders wichtig für Zuchttiere.
- Augenuntersuchungen: Erkennen erbliche Augenerkrankungen frühzeitig.
Röntgenaufnahmen überprüfen den Gelenkzustand im Alter. Zusätzliche Screening-Verfahren wie Herzultraschall oder genetische Tests können helfen. Früherkennung hilft, Gesundheitsprobleme früh zu behandeln.
Die Behandlung dieser Erbkrankheiten führt zu hohen Tierarztkosten. So kann die Behandlung von Hüftdysplasie mehrere Hundert bis hinzu über Tausend euro kosten. Um finanzielle Probleme zu vermeiden, schützen sich viele Hundehalter mit OP – sowie Krankenversicherungen für ihren Hund.
- Umfassender Schutz: deckt sowohl Routineuntersuchungen als auch Notfälle, Operationen und spezialisierte Behandlungen ab.
- Mehr Entscheidungsfreiheit: Mit einer Versicherung könnt ihr die beste medizinische Versorgung für euren Hund wählen, ohne euch um die Kosten sorgen zu müssen
- Präventive Maßnahmen: Einige Versicherungen übernehmen auch Kosten für vorbeugende Behandlungen wie Impfungen oder Wurmkuren.
- Flexible Optionen: Es gibt verschiedene Tarife und Leistungspakete, die an Ihre individuellen Bedürfnisse und Ihr Budget angepasst werden können
Damit ihr nicht in versteckte Kostenfallen tappt, haben wir die besten Angebote für Haustierversicherungen für euch verglichen.
Eine Versicherung gibt euch die Gewissheit, dass euer Hund im Krankheitsfall optimal versorgt wird. Sichert euch also euren Seelenfrieden!
Ist der Pudelpointer eine Qualzucht?
Der Pudelpointer ist keine Qualzucht. Er hat keine extremen Merkmale wie viele Hautfalten oder eine kurze Schnauze. Die Zucht legt Wert auf Funktionalität und Gesundheit. Achtet trotzdem auf ethische Zuchtpraktiken. Züchter sollten die Richtlinien von Fachverbänden beachten. Die Gesundheit der Tiere steht vor äußeren Merkmalen. Diese bieten Transparenz über Gesundheitstests und genetische Informationen.
Vor der Anschaffung
Bevor ihr euch für einen Pudelpointer entscheidet, solltet ihr euch gut über diese Hunderasse informieren. Der Pudelpointer ist ein aktiver Jagdhund, der viel Bewegung und geistige Beschäftigung braucht. Überlegt, ob ihr genügend Zeit für Spaziergänge, Training und gemeinsame Aktivitäten habt.
Stellt euch die Frage, ob ihr die Anforderungen für eine artgerechte Haltung des Hundes erfüllen könnt und wollt. Diese Überlegung ist entscheidend, um sicherzustellen, dass ihr euch der Verantwortung und der langfristigen Verpflichtungen im Klaren seid.
Auch der Platzbedarf spielt eine wichtige Rolle. Ein Haus mit Garten oder regelmäßiger Zugang zu großen Freiflächen ist ideal.
Außerdem muss euer Zuhause hundesicher sein. Ein seriöser Züchter oder ein Tierheim sind die besten Anlaufstellen, um einen gesunden und gut sozialisierten Hund zu finden.

Kosten
Die Anschaffungskosten für einen Pudelpointer setzen sich aus dem Kaufpreis für den Welpen und der Erstausstattung zusammen. Zur Grundausstattung gehören:
- Futter- und Wassernäpfe
- Halsband und Leine
- Hundebett und Decke
- Spielzeug und Pflegeprodukte
Die monatlichen Ausgaben für Futter, Pflege und Tierarztbesuche liegen bei 50 bis 100 Euro, abhängig von Größe, Aktivität und individuellen Bedürfnissen des Hundes. Zusätzlich können Hundetraining, Versicherungen oder spezielle Pflegeprodukte weitere Kosten verursachen.
Geschichte des Pudelpointers
Der Pudelpointer entstand im 19. Jahrhundert in Deutschland. Züchter kreuzten die Rassen Pudel und Pointer. Sie wollten einen klugen und jagdtauglichen Hund züchten. Er vereint die Intelligenz des Pudels mit dem Jagdverhalten des Pointers. Sie wollten einen Jagdhund der auch ein Familienhund ist.
Zuchtzweck

Vielseitiger Jagdhund
Urpsungsjahr

1880
Abstammung

Pudel und Deutsch Kurzhaar
Rasseentwicklung und -standardisierung
In den 1920er Jahren erkannte der Deutsche Kennel Club (DKV) den Pudelpointer an. Die FCI (Fédération Cynologique Internationale) ordnete die Rasse später der Gruppe 7 (Vorstehhunde) zu. Der Rassestandard beschreibt den Pudelpointer als mittelgroßen, kräftigen Hund mit Jagdtrieb. Er ist ein vielseitiger Jagdgebrauchshund, der spezielle Fähigkeiten wie Vorstehen beim Jagen mitbringt. Die Zuchtziele bleiben gleich: Jagdfähigkeiten, Intelligenz und Loyalität. Die moderne Pudelpointer zucht achten mehr auf Gesundheit.
Passt der Pudelpointer zu mir?
Ein Pudelpointer braucht viel Platz und Bewegung. Kleine Wohnungen sind nicht ideal. Ihr solltet viel Zeit für Spaziergänge haben. Pudelpointer sind sehr aktiv und brauchen:
- Viel Platz
- Ausreichend Bewegung
- Regelmäßige Aufgaben
Die Vielseitigkeit des Pudelpointers zeigt sich in seinen multifunktionalen Einsatzmöglichkeiten sowohl in der Jagd als auch im Freizeitbereich. Diese Hunderasse kann sowohl in Feld- und Waldrevieren als auch bei speziellen Jagdtechniken wie der Stöberarbeit und Entenjagd eingesetzt werden.
Seid ihr selbst gerne draußen? Dann könnte der Pudelpointer zu euch passen. Sie sind kinderlieb, wenn sie früh an Kinder gewöhnt werden. Sie sind loyal und beschützend. Ihr braucht Geduld und Konsequenz beim Training. Ein Pudelpointer hat einen starken Charakter.
Pros und Cons
- Vielseitig
- Intelligent
- Gesund
- Loyal
- Anspruchsvoll
- Dominant
- Jagdtrieb
- Haart viel
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